Für neue Wiwis


Der Master-Studiengang in Marketing und Distributionsmanagement ist in drei Bereiche aufgeteilt:

  • Marketing
  • Distributionsmanagement
  • Wirtschaftsinformatik

Diese Bereiche werden in den ersten beiden Semestern sowohl einzeln durch Basis- und Pflichtmodule als auch interdisziplinär durch Synergiemodule thematisiert. Der Fokus der ersten beiden Semester liegt also auf diesen drei Fachbereichen. Somit besucht man in diesem Studiengang fokussiert Veranstaltungen der Professuren für Marketing, insbesondere Konsumentenforschung (Frau Boztug), der Professur für Handelsbetriebslehre (Herr Toporowski) und der Professur für Anwendungssysteme und E-Business (Herr Schumann). Im 3. Semester liegt der Schwerpunkt auf einem Projektstudium, das mit 18 Credits gewichtet ist, also 3-mal so viel Einfluss auf die Endnote hat wie eine normale Klausur. Dementsprechend viel Zeit und Aufwand nimmt es in Anspruch. In den ersten 3 Semestern sind zusätzlich jeweils 12 Credits für den Wahlbereich angeplant. Das heißt, man kann jedes Semester zusätzlich noch jeweils 2 Veranstaltungen besuchen. Diese Veranstaltungen kann man frei wählen. Hier lassen sich auch recht gut Kurse am ZESS wie z.B. Schlüsselqualifikationen oder Sprachen einbringen.

Dadurch, dass dieser Masterstudiengang nicht auf eine einzelne Fachrichtung fokussiert ist, bekommt man einen guten Einblick in jeden dieser Bereiche, wobei die Wirtschaftsinformatik eher am Rand behandelt wird. Wenn man sich in einer Richtung wie z.B. Online-Marketing spezialisieren möchte, kann man dies mit der Wahl bestimmter Veranstaltung tun. Es ist aber nicht unbedingt vorgesehen. Durch seine Vielfältigkeit bildet dieser Master-Studiengang auch eine hervorragende Basis für ein Promotionsstudium.

Allerdings heißt dieser Master-Studiengang nicht umsonst Master of Science. Er ist sehr wissenschaftlich angelegt, was sich in den Vorlesungen, Seminaren und anderen Veranstaltungen immer wieder gezeigt hat. Der stetige Blick in die Literatur auf bestimmt Studien, wie diese durchgeführt wurden und welche Tools dabei zum Einsetz kamen wird sehr stark fokussiert. So wird man um das Thema Statistik und SPSS auch nicht drum herum kommen. Besonders in der Abschluss werden gerne empirische Arbeit vergeben, die eine statistische Auswertung mittels SPSS vorsehen. Die praktische Anwendung von Kompetenzen steht auch in diesem Master-Studiengang – wie so oft an deutschen Universitäten – leider etwas im Hintergrund.

Man lernt hier neben den Fachlichen Kompetenzen, sehr kritisch zu denken und Normen zu hinterfragen, was einem helfen soll später Führungspositionen zu erlangen. Fachlich stehen ökonomische Kernkompetenzen im Vordergrund.  Supply-Chain-Management Konzepte in Industrie und Handel sowie das Multi-Channel Marketing sind zentrale Bestandteile dieses Masterstudiengangs. Dennoch besteht durch den Wahlbereich mit einer Größe von 36 von 90 Credits (vor der Masterarbeit) ein hohes Individualisierungspotenzial.

Das 4. und letzte Semester beinhaltet ausschließlich das Anfertigen einer ca. 60-seitigen Masterarbeit innhalb einer Zeitraums von 20 Wochen. Man hat die Möglichkeit eine praktische Arbeit in einem Unternehmen oder am Lehrstuhl selbst zu schreiben. Das Thema kann dabei frei gewählt oder aus einer Liste eines relevanten Lehrstuhls gewählt werden.

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Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät stellt folgendes Angebot an Studiengängen bereit:

Jeder dieser Studiengänge stellt andere Anforderungen an Studierende und ist anders aufgebaut. Es ist bei Interesse also ratsam, sich speziell in Bezug auf einen bestimmten Studiengang zu informieren.

Speziell in den Masterstudiengängen, die von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angeboten werden, müssen meist im 3. Semester entweder Projektseminare oder ein Projektstudium, die mit 8 bzw. 18 Credits gewicht sind, absolviert werden. Der Aufwand ist gegenüber Vorlesungen und Seminaren deutlich höher und hat durch die höhere Creditanzahl auch einen größeren Einfluss auf die Endnote, mit der man sein Studium beendet.

Ein Projektstudium bspw. im Master in Marketing und Distributionsmanagement umfasst 18 Credits. Es wird entweder in einer Gruppe oder einzeln ein Projekt zu einem bestimmten Thema durchgeführt und schriftlich in einem Projektbericht, der ca. 50 Seiten umfasst, eingereicht. Außerdem nimmt man – ähnlich wie bei der Erstellung einer Masterarbeit – an einem Forschungskolloquium teil, was einer Präsentation gleichkommt. Auch hierfür ist – ähnlich wie bei Seminare – eine rechtzeitige Anmeldung beim entsprechenden Lehrstühlen sehr ratsam. Typischerweise findet immer eine Informationsveranstaltung zu den angebotenen Themen am Ende des vorigen Semesters statt, auf die auf der Website der Fakultät unter „Aktuelles“ hingewiesen wird. Hier hat man die Möglichkeit, sich über das Angebot der Themen und über die Erwartungen der jeweiligen Betreuer zu informieren bevor man sich für ein Thema entscheidet.

Im Gegensatz zu Vorlesungen sind Seminare Veranstaltungen in der Größe einer Schulklasse (ca. 25 Leute). Das Ziel solcher Veranstaltungen ist es, den Lehrstoff durch offene Diskussionen in einer kleinen Gruppe lebendiger zu vermitteln und so tiefer in die Thematik einzudringen.

Besonders wichtig hierfür ist eine frühe Anmeldung. Auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl sollte man sich möglichst früh bewerben, da man sonst keinen Platz bekommt. Bei Pflichtseminaren kann das besonders ärgerlich sein, wenn man es erst ein oder sogar zwei Semester später machen kann. Die Anmeldungen beginnen bereits in den letzten Wochen des vorigen Semesters. Also ist es ratsam, sich schon während der Klausurphase (oder schon früher) über das Angebot und die Anmeldeprozedur des jeweilligen Lehrstuhls zu informieren. die kann nämlich für jeden Lehrstuhl ein bisschen variieren. Für die meisten Seminare an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät muss man neben der vorgegebenen Anmeldung, die auf der Seite des Lehrstuhls zu finden ist, einen Lebenslauf, eine Begründung warum man das Seminar besuchen möchte und eine Liste der bereits besuchten Veranstaltungen als Bewerbung einreichen. Einen Bescheid über eine erfolgreiche Ausfnahme in das Seminar bekommt man ein paar Wochen vor Beginn des Seminars. Das kann aber von Lehrstuhl zu Lehrstuhl abweichen.

Typisch für Seminare ist außerdem die Anfertigung einer Hausarbeit in der der Länge von ca. 12 Seiten. Je nach Veranstaltung können diese auch ca. 25 Seiten lang sein. Hausarbeiten werden entweder in kleinen Gruppen oder einzeln angefertigt und müssen am Ende vor der Seminargruppe präsentiert werden. Im Anschluss an eine solche Präsentation findet (idealerweise) eine Diskussion mit dem Professor/Dozenten und den anderen Teilnehmern des Seminars statt. Oftmals müssen die Teilnehmer aber auch schon kurz nach Beginn der Hausarbeit eine Zwischenpräsentation halten, in der sie den bisherigen sowie den weiteren geplanten Verlauf vorstellen. Daraufhin bekommt man Input (oftmals auch Kritik) vom Professor/Dozenten in Bezug auf Umfang und Richtung der Arbeit.

Auch das Format der Seminare kann variieren. Zum einen gibt es normale Seminare, die regelmäßig jede Woche zu einem bestimmten Zeitpunkt stattfinden, wie Vorlesungen. Diese dauern ca. 1,5 Stunden. Zum anderen gibt es Blockseminare. Hier hat man nur 2 bis 4 Termine pro Semester. Dafür ist ein Termin bzw. eine Veranstaltung ca. einen halben bis einen ganzen Tag lang. was sehr anstrengend sein kann. Also seid gut ausgeschlafen bevor ihr euch in so ein Blockseminar begebt.

Ihr könnt an vielen Stellen der Uni Göttingen mit eurem Account, den ihr im Glaskasten des ZHG bekommen habt, drucken. Speziell für die Wiwis relevante Orte zum drucken sind z.B. der 7. Stock im Blauen Turm (MZG – zwischen Mensa und ZHG), die Wiso und das LRC in der Sub. Hier kostet die Seite überall 4 Cent. Ihr bekommt von der Fakultät pro Semester 20 Euro gutgeschrieben, die ausschließlich fürs Drucken verwendet werden können. Druckt ihr im Wert weniger als 20 Euro, wird das restliche Geld am Ende des Semesters wieder zurückgebucht. Es gibt also keinen Rollover von Semester zu Semester. Benötigt ihr mehr als 20 Euro im Semester zum drucken, könnt ihr einfach Geld auf euren Studierendenausweis am Chipkartenaufwerter (Mensa Foyer, Cafe Campus) laden und es dann im Glaskasten in Inkrementen von 5 Euro auf euer Druckkonto umbuchen lassen. Das ist zwar etwas kompliziert, aber leider hat sich das bis jetzt noch nicht geändert. Ein bisschen Planung ist auch hier keine schlechte Idee. Denn, wenn ihr kein Druckguthaben mehr habt und euch fällt am Samstag oder Sonntag ein, dass ihr für Montag morgen noch schnell etwas in der Uni drucken müsst, habt ihr „Pech gehabt“. Das Druckkonto kann nur während der Öffnungszeiten des Glaskastens im ZHG aufgeladen werden, da es von den Mitarbeitern manuell gemacht werden muss.

Ansonsten könnt ihr natürlich auch im DDZ (1. Stock des Mensa Foyer) und bei Klartext (hinter der Tankstelle) drucken. Im DDZ kostet euch die Seite 5 Cent. Bei Klartext ist es mit 9 Cent pro S/W- Seite deutlich teurer. Dazu kommt außerdem eine Minutengebühr für die PC-Nutzung. Das lohnt sich eigentlich nur für Haus- oder Abschlussarbeiten.

Da nicht alle Veranstaltungen in jedem Semester abgeboten werden und ihr einige Pflichtveranstaltungen habt, solltet ihr euer Studium von Anfang an ein bisschen planen, um nicht Gefahr zu laufen ein extra Semester nur für eine Veranstaltung dranhängen zu müssen.

Dafür solltet ihr euch die Struktur eures Studiengangs genau ansehen, um zu prüfen wann ihr welche Plichtveranstaltungen machen müsst, die meist aus Basis-, Pflicht-, und Synergiemodulen bestehen. Für diese Planung eignet sich der Modulkatalog der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät um einiges besser, als das UniVZ, da dieser ALLE Veranstaltungen enthält, nicht nur die für euren Studiengang relevanten zu der Zeit, in der sie angeboten werden. Er enthält alle Veranstaltungen aller Lehrstühle über mehrere Semester hinweg. So könnte ihr einerseits über mehrere Semester hinweg planen, damit euch keine Veranstaltung entgeht, an der ihr gerne teilnehmen wollt, und andererseits könnt ihr im Wahlbereich so auch Veranstaltung anderer Lehrstühle belegen.

Die Vorlesungen finden i.d.R. jedes zweite Semester statt. Dies könnt ihr sowohl im Vorlesungsverzeichnis des UniVZ oder im entsprechenden Modulkatalog des jeweiligen Lehrstuhls nachprüfen. Diesen zu finden ist nicht immer ganz leicht. Er ist meistens auf der Hompage des Studiengangs zu finden, welchen ihr hier raussuchen könnt. Im Gegensatz zum UniVZ enthält der Modulkatalog alle Veranstaltungen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Im UniVZ stehen lediglich Veranstaltungen, die im jeweiligen Semester angeboten werden, und auch nur solche, die für euren Studiegang relevant sind. Lest hierzu am besten den Artikel „Planung des Studiums„.

Im Allgemeinen braucht ihr euch für Vorlesungen im Vorfeld nicht anzumelden, sondern geht einfach in der ersten Woche zur richtigen Zeit in den richtigen Raum. Die Folien für die erste Vorlesung sind meistens ohne Passwort auf der Seite des jeweiligen Lehrstuhls unter „Aktuelle Veranstaltungen“ zu finden. Folien für darauffolgende Vorlesungen sind meist mit einem Passwort geschützt. Diese findet ihr entweder direkt auf der Seite des Lehrstuhls, im Clix oder im StudIP. Für letztere müsst ihr euch erst anmelden. Um euch dann für die Veranstaltung anzumelden, um die Folien und relevante Literatur runterzuladen, braucht ihr noch ein extra Passwort, das in der ersten Vorlesung bekanntgegeben wird. Diese Registrierung für die Vorlesung im StudIP oder Clix meldet euch aber noch nicht für die Klausur an! Ihr müsst euch dafür bis i.d.R. eine Woche vor der Klausur im FlexNow mit einer TAN und eurem Passwort anmelden. Abmelden könnte ihr euch bis 3 Tage vor der Klausur. Diese Plattform wird zur An- bzw. Abmeldung aller Kurse genutzt. Eure Noten erfahrt ihr ebenfalls hierüber.

Einige Vorlesungen werden per Video aufgezeichnet. So könnt ihr sie später noch einmal angucken falls ihr etwas nicht verstanden oder verpasst habt. Oder natürlich falls ihr gar nicht dagewesen seid. Aber vorsicht: Eventuelle klausurrelevante Tips und Besprechungen werden nicht aufgezeichnet. Es lohnt sich also trotzdem hinzugehen. Die Aufzeichnungen findet ihr ebenfalls im StudIP. Was an dieser Stelle vielleicht auch noch gesagt werde sollte, ist, dass StudIP nicht mit StudIT verwechselt werden sollte. Die Endung IT verrät schon, was sich dahinter versteckt. Das sind die IT-Services für Studiere, für die man sich anmelden kann, wenn man Nachholbedarf in Sachen Word, Powerpoint, Excel etc. hat.

Die Vorlesungen finden alle im ZHG statt.

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